Mit einer Wärmepumpe nutzen Sie die Energie aus Luft, Erde oder Wasser, um Ihr Zuhause zuverlässig zu heizen und im Sommer angenehm zu kühlen. Die Systeme arbeiten besonders effizient und umweltfreundlich – und reduzieren deutlich Ihre Heizkosten.
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Neubau und Sanierung:
Unsere Wärmepumpenlösungen sorgen ganzjährig für Komfort, sind leise im Betrieb und nachhaltig für die Umwelt. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung – wir haben bereits über 500 Projekte österreichweit erfolgreich umgesetzt.
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Technik, Kosten und Förderung.
Eine Wärmepumpe nutzt die Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um Wärme für Heizung und Warmwasser bereitzustellen. Sie funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt: Im Heizbetrieb wir die Wärme der Wärmequelle entnommen und über einen Wärmetauscher auf das Kältemittel übertragen. Über den Kältekreislauf wäre über einen Kompressor angetrieben wird, fließt die Wärme über eine Platten Wärmetauscher in den Heizkreis welcher über eine Umwälzpumpe die Wärme über Heizkörpern oder Heizflächen ( FBH ) ins Gebäude abgibt. Bei Luft Luft Wärmepumpen ( Klimaanlagen ) wird die Wärme anstatt mit einer Umwälzpumpe direkt an die Luft abgegeben. Im Kühlbetrieb wird die Kältemittel Fliesrichtung Kältekreislauf über eine 4 Wegeumschaltventil umgekehrt, wo zuvor Wärme abgegeben wurde wird nun Wärme aufgenommen und umgekehrt. Es wird nun Wärme aus dem Gebäude abtransportiert und auf die vorherige Wärmequelle abgegeben.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Nutzt die Außenluft – dieser wird Wärme über einen ca. 4–5 °C kälteren Wärmetauscher im Außengerät entzogen.
Vorteile: günstiger als andere WP-Typen, einfache Zugänglichkeit
Nachteile: Luftwärmetauscher muss gewartet werden, Platzbedarf im Garten, leichte Schallemissionen
Sole-Wasser-Wärmepumpe
Nutzt Erdwärme über Erdsonden, Flächen- oder Ringgrabenkollektoren.
Vorteile: sehr effizient, keine Schallemissionen im Garten, Möglichkeit der passiven Kühlung
Nachteile: größeres Investment als LWP, aufwändige Installation, Erdarbeiten/Bohrungen notwendig, evtl. genehmigungspflichtig
Direktverdampfer-Wärmepumpe
Nutzt Erdwärme von Flächenkollektoren, bei denen das Kältemittel direkt verdampft – ohne Solekreis.
Vorteil: höchstmögliche Effizienz
Nachteil: passive Kühlung nicht möglich
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Nutzt die Wärme aus dem Grundwasser, meist über einen Solezwischenkreis mit Edelstahl-Wärmetauscher.
Vorteile: sehr hohe Effizienz, passive Kühlung möglich
Nachteile: genehmigungspflichtig, hohes Investment durch Brunnenbau, Risiko von Grundwasserschwankungen oder Korrosion bei schlechter Wasserqualität (z. B. hohe Nitratwerte)
Luft-Luft-Wärmepumpe
Nutzt Außenluft wie die Luft-Wasser-WP, gibt Wärme jedoch über einen Gebläsekonvektor direkt an die Raumluft ab.
Vorteile: günstig in der Anschaffung, sehr effizient, gute Regelbarkeit, schnelles Aufheizen durch Konvektion, effizientes Kühlen ohne zusätzliche Peripherie
Nachteile: meist keine Förderung, Warmwasserbereitung nur bei wenigen Modellen (z. B. Daikin Multi+)
Die Effizienz einer Wärmepumpe wird durch die Jahresarbeitszahl (JAZ) angegeben.
Moderne Geräte erreichen Werte zwischen 3 und 6 – das bedeutet: Aus 1 kWh Strom entstehen 3–6 kWh Wärme.
Ein weiterer wichtiger Wert ist der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance). Er beschreibt die Jahreseffizienz einer Wärmepumpe unter standardisierten Messbedingungen.
Vereinfacht gesagt zeigen JAZ oder SCOP, wie viel effizienter eine Wärmepumpe im Vergleich zu einer Elektro-Direktheizung arbeitet.
Wärmepumpen sind sehr effizient, allerdings hängt ihre Leistung stark von der Gebäudedämmung und der Heizungsanlage ab. Besonders geeignet sind Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten.
Neben der Vorlauftemperatur und der Außentemperatur spielt auch die Bauweise der Wärmepumpe eine wichtige Rolle. Damit höhere Vorlauftemperaturen erzeugt und kontrolliert werden können, kommen verschiedene kältetechnische Maßnahmen zum Einsatz, wie zum Beispiel die Zwischenkühlung am Kompressor (EVI), die Unterkühlung am Verflüssiger, ein Heißgas-Bypass, zwei-stufige Kompressoren oder spezielle Kältemittel.
Viele moderne Wärmepumpen können im Sommer den Kreislauf umkehren und das Haus passiv oder aktiv kühlen.
In Österreich gibt es attraktive Förderprogramme (Bund, Länder, teilweise Gemeinden). Diese können bis zu 30–50 % der Investitionskosten abdecken.
Genaue Details über die neue Bundesförderung liefern wir Ihnen Anfang Oktober.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erzeugt Geräusche ähnlich wie eine Klimaanlage. Mit richtiger Planung (Aufstellort, Schallschutz) lassen sich mögliche Störungen für Nachbarn vermeiden.
Bei fachgerechter Installation, gute Dimensionierung und regelmäßiger Wartung liegt die Lebensdauer bei 20 Jahren oder mehr.
Die Kosten hängen vom Energiebedarf des Hauses und der Effizienz der Wärmepumpe ab. In Kombination mit Photovoltaik lässt sich der Eigenverbrauch optimieren und die laufenden Kosten deutlich senken.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Energie und Kosten sparen – mit echten Simulationen und persönlicher Beratung.
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Tauschen Sie jetzt Ihre alte Heizung (Gas, Öl oder Nachtspeicher) gegen eine moderne Wärmepumpe.
Nutzen Sie die aktuelle Förderung und senken Sie Ihre Energiekosten dauerhaft. Wir von Kinzl Haustechnik beraten Sie kostenlos zu Ihrem Umstieg.